Sehr geehrte Mitglieder!

Aus gegebenem Anlass möchte ich Euch darüber informieren, dass uns Wallersee-Anrainer das in den Medien schon angesprochene „Eschensterben“ am See auch unmittelbar betreffen kann.

Vertraglich sind wir Mieter der landeseigenen See-Grundstücke verpflichtet, uns um den Baumbestand zu kümmern und Schaden abzuwenden:

Zitat aus dem Vertrag:

Wir nahmen deshalb mit dem zuständigen Beamten der Salzburger Landesregierung tel. Kontakt auf, um die korrekte Vorgehensweise zu besprechen.

Zuständig ist bis Herbst 2019 Hr. Pfeil Rudolf  (Email: ).

Laut Aussage des Hr. Pfeil sind Eschen „freigegeben“. Dies bedeutet, dass man nun nur mehr Ihn über eine geplante Baum-Enfernung informieren muss und kein zweiter Antrag bei der Naturschutzbehörde nötig ist.

Ein Antrag an Hr. Pfeil Rudolf  ist schon deshalb nötig, damit nicht „ .. plötzlich alle Baum-Arten Eschen sind  .. „

Ich möchte Euch nun bitten, auf Euren Grundstücken den Baumbestand zu kontrollierenund Hr. Pfeil (nur per Emailoder Brieflich) zu informieren–am Besten gleich mit Foto der Esche.

Wer Eschen nicht erkennt, kann sich z.B. auf Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeine_Esche) darüber informieren.

Die Blätter sehen so aus:

Mit freundlichen Grüßen

Heimo Mooslechner

Ab 2020 gibt’s die SV-Jahreskarte um € 365,- für eine Region … 495,- zwei Regionen oder … 595,- für GANZ Salzburg!

D.h. das Pendeln von Neumarkt nach Salzburg kommt auf 41,- monatlich (!)

„ (…) Eine Region wird 365 Euro kosten, zwei Regionen werden 495 Euro kosten, um 595 Euro bekommt man alle Regionen – also das ganze Bundesland Salzburg. (…)“
Quelle: ÖPNV, Salzburger Verkehrsverbund, siehe hier (zum Vergrößern darauf klicken).

Eine Warnung zum Verhalten bei Gewittern am See!

Wenn man im Wasser nicht „gegrillt“ werden möchte…
Es ist äußerst gefährlich, sich bei herannahendem Gewitter im See aufzuhalten!

„Die Öffentlichkeit“ wünscht sich freie See-Zugänge. Wer auch immer „Die Öffentlichkeit“ sein soll.
Leider betragen sich aber gerade jene Mitglieder der Öffentlichkeit, welche die freien See-Zugänge dann wirklich nutzen – nicht gerade so, wie es sich „ein Naturfreund“ wünschen würde..
Eines der größeren Probleme an den freien See-Zugängen ist die Vermüllung direkt im Landschafts-Schutzgebiet aber auch für alle anderen See-Nutzer, denn oft schwimmt die Hinterlassenschaft dann in Form von Glasflaschen am See herum.
Diese treffen dann beim nächsten Sturm ans Ufer und bilden Scherben.
Viele Besucher scheinen „keine gute Kinderstube“ genossen zu haben, denn, hätten sie diese, würden sie keine Müllberge hinterlassen.
Auch von anderen Problemen berichten unsere Mitglieder der IG-Wallerse sehr regelmäßig:
Nächtliche Ruhestörungen, Raufhandel bei Zurechtweisungsversuchen und illegale Feuerstellen im trockenem Waldgebiet sind bei Schönwetterperioden fast „an der Tagesordnung“.
Niemand wird gegen die gesetzlich zugelassene Betretungsbewilligung auftreten, wenn sich die Nutzer „ ensprechend“ benehmen. Aber wie immer – einige Wenige – machen es für alle Anderen schwieriger. Wobei ich den Eindruck habe, so „Wenige“ sind es gar nicht.
Nun beginnen die Gemeinden dankenswerterweise damit, die Infrastruktur zu verbessern und stellen wenigstens Müllkübel auf, die regelmäßig entsorgt werden. Danke!

Liebe Mitglieder!

Die Stadtgemeinde Neumarkt ersucht um unsere Mithilfe – siehe folgender Text:

Sehr geehrter Herr Mooslechner!
 Ich darf höflich um die Mithilfe der IG Wallersee bei zwei Angelegenheiten bitten:
 
1.       Uferpromenade Ostbucht – bis zum Wiedwengerholz HECKENSCHNITT
2.       Ab dem Wiedwengerholz bis zum Ende der Promenade wird das neue Pflege- und
Entwicklungskonzept des Landes Salzburg von einigen Anrainer völlig ignoriert und gemäht und gepflegt wie früher.
 
Wir ersuchen höflich die Mitglieder der IG im betroffenen Abschnitt zu informieren.
 
Vielen Dank und liebe Grüße aus Neumarkt
 
Mit freundlichen Grüßen
Für den Bürgermeister
Claudia Sinnhuber

Antwort mit Meldemöglichkeit der Beobachtungen von Verunreinigung des Wallersees an das Referat 7/05 – Gewässerschutz des Landes Salzburg:

Sehr geehrter Herr Mooslechner!
Wie besprochen sollte bei Verdacht einer Gewässerverunreinigung die Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung informiert werden, Tel.Nr.: 0662-8180.
Mit freundlichen Grüßen

Anfrage durch Obmann Heimo Mooslechner an das Land Salzburg Abteilung Gewässerschutz:

Sehr geehrte Damen und Herren!
Ich als Obmann der IG-Wallersee – Verein für direkte Wallersee-Anrainer-Interressen – möchte
für unsere Mitglieder die Frage stellen, weshalb jetzt – 2018 noch immer nur die Liste von 2016
auf Eurer Homepage steht.
Es sollten doch sogar für heuer schon Messwerte vorhanden sein – oder unterliege ich einer Fehleinschätzung?
Etwa vor einem Monat habe ich persönlich an der Mündung des Wallerbaches in den Wallersee erleben müssen,
dass das Wasser des Wallerbaches intensiv und eindeutig nach Schweinegülle gerochen hat.
Mir ist durchaus bewußt, dass die folgende intensive Trockenperiode, die erst letzte Woche durch eine kurze Regenperiode
unterbrochen wurde, das Einschwemmen größerer Phosphatmengen aus der Landwirtschaft eigentlich unterbinden sollte,
was zu einer besseren Wasserqualität hätte führen müssen.
Natürlich ist sicherlich bei diesem 2-tägigen Regen letzte Woche der See wieder mit Phosphaten aus der umliegend Landwirtschaft
„aufgefüllt“ worden, was sich auch seitdem an der erhöhten Algebildung im Uferbereich abzeichnet.
In den letzten Jahren war ja eine eindeutige Zunahme der Phosphatwerte im Wallersee ablesbar und es würde mich einfach interessieren, ob sich
dieser Trend weiterhin fortsetzt. Der Wallersee ist ja laut diesen Listen jener See mit den höchsten Phosphatwerten im Salzburger Alpenvorland.
Auch interessieren würde mich der Zeitpunkt der Messungen – ob vor oder nach einer Regenperiode gemessen wurde und ob sich da Unterschiede ergeben?
Die öffentliche Hand – und auch wir Anrainer – haben viel Geld für die Errichtung einer Ringkanalisation ausgegeben, um das Wasser rein-zuhalten.
Nachdem sich aber in den Letzten Jahren immer öfter Perioden mit Schaumbildung am Ufer bei Wellenschlag ergeben wie vor dem Bau der Ringkanalisation
und der Seespiegelanhebung in den 1980er Jahren, fragen wir uns schon, woher diese hohen Nährstoffwerte herkommen. 
(Etwa 20 Jahre lang war eine solche Schaumbildung am Ufer nicht beobachtbar – und nun beginnt es wieder.)
Natürlich hat sicherlich die eingeschleppte Muschelpopulation dieser kleinen scharfen Muscheln, die sich besonders im Uferbereich an den faustgroßen
Steinen ansiedelten zu einer Erhöhung der Wasserqualität geführt – aber nun beginnt es eben wieder mit der Schaumbildung..
Einen nicht unerheblichen Beitrag zum Poshpateintrag wird zwar auch das Wenger Moor leisten – aber das hat ja auch schon vorher bestanden
und so sollten sich die daraus resultierenden Phosphat-Mengen „eigentlich aus der Gleichung rauskürzen“.
Das Moor kann also meiner Meinung nach eher nicht als Verursacher genannt werden.
Werden Diese Messungen eigentlich von Beamten selber vorgenommen oder wird dies nur stichprobenartig von Fremd-Anbietern erledigt?
Danke für Ihre zukünftige Mühe
Heimo Mooslechner
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